Unter­nehmens­finanzierung

Unternehmensfinanzierung ist die Planung und Durchführung aller Aufgaben, die mit dem finanzwirtschaftlichen Bereich des Unternehmens befasst sind. Sie hat im wesentlichen zwei Aufgaben: Kapitalbeschaffung und Liquiditätssicherung (siehe auch Finanzplanung).

 

In Zeiten von Basel II, damit verbundenen Ratings und der seit der Finanzkrise zunehmens restriktiven Geldvergabepolitik der Banken wird es für den deutschen Mittelstand immer schwieriger, sich mit Bankkrediten zu finanzieren.

 

Aufbauend auf Basel I liegt bei Basel II das Hauptaugenmerk auf einer differenzierten Unterteilung der Unternehmen (Rating) hinsichtlich des Risikos eines Zahlungsausfalles. Damit verpflichtet Basel II die Banken, die Risiken bei einer Kreditvergabe durch ein Rating zu bestimmen.

 

Unternehmen mit einem guten Rating bekommen einen günstigeren Kredit als Unternehmen mit schlechtem Rating. Daher gewinnen die Auswertungen der Buchhaltung immer mehr an Bedeutung, denn im Wesentlichen sind die Kennzahlen wie

  • die letzten drei Jahresabschlüsse
  • die Einnahmen-Überschuss-Rechnung
  • die Planungsrechnung
  • die betriebswirtschaftlichen Auswertungen

entscheidend.

Unser Beratungsansatz

Wir erarbeiten zusammen mit dem Unternehmer den Finanzierungsbedarf des Unternehmens und berücksichtigen diese bei der Erstellung der Handels- und Steuerbilanz. Denn immer der niedrigste Gewinn ist zwar gut, wenn es um die Steuerzahlung geht, ist aber oft contraproduktiv bei der Unternehmensfinazierung. Deshalb ist hier gerade eine mittelfristige Betrachtung und Planung wichtig.

 

Ferner unterstützen wir unsere Mandantschaft bei der Vorbereitung und Durchführung von Bankgesprächen, Bilanzkritik und Besprechung der Kennzahlen.

 

Neben der klassischen Finanzierung durch Bankkredite gibt es auch alternative Formen, die man bei der Unternehmensfinanzierung mit einbeziehen kann.

 

Unternehmerische Finanzplanung

Die Finanzplanung ist der Prozess der Erstellung eines Finanzplans. Das primäre Ziel der Finanzplanung besteht in der Kapitalbedarfsplanung und der Liquiditätsplanung.

 

Die Aufgabe der Finanzplanung ist es, die Zahlungsfähigkeit des Unternehmens zu sichern, denn wenn das Unternehmen seinen Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen kann ist es von der Insolvenz bedroht.

 

Im Rahmen eines Finanzplanes werden die erwarteten Einzahlungen und Auszahlungen einander gegenübergestellt, um damit frühzeitig zukünftige Liquiditätslücken aufzudecken und geeignete Maßnahmen zur Sicherung der Liquidität einzuleiten.

 

Die Finanzplanung ist ferner ein wesentlicher Bestandteil eines Business Plans und Voraussetzung für die Förderung des Geschäftsvorhabens von Existenzgründern.

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